Wunderschön, weil es nicht versucht wunderschön zu sein, sondern echt.

Heute gibt’s von mir ein Foto mitten aus einem Sonntagmorgen.
Kein geplantes Aurea Foto, kein hübsch zusammengeräumtes und somit insziniertes „So sieht es bei uns aus“. Sondern eines, das meinen Alltag eigentlich ziemlich perfekt beschreibt.
Nach dem Motto: Zeig mir deinen Versuch von Ästhetik, ohne das Kinderhaus vorher wegzuräumen.
Also. Zum Bild aka mein Leben.
Ich habe durch Human Design etwas ziemlich Banales über mich gelernt: Wenn ich funktionieren soll, brauche ich es schön.
Schöne Räume. Farben, die ich mag. Dinge, die ich gern anschaue. Ich arbeite dort am liebsten, ich bin dort am liebsten und ich habe dort schlicht mehr Energie. Es ist bei mir wirklich so simpel: Ohne schönen Raum keine Energie.
Also habe ich versucht, die Schönheit wieder ein bisschen in unseren Alltag einzuladen. Geputzt, herumgeräumt, arrangiert, heimelig herbstlich gemacht. Einen silbernen Kerzenleuchter gekauft, den kein Mensch braucht, ich aber offenbar schon.
Und dann hat Theo sein Haus dazwischengequetscht.
Er findet es schön, dass es dort steht. :) Passt so gut zum Kerzenleuchter, meint er.
Und wisst ihr was? Inzwischen finde ich genau das fast noch schöner. Mein Kerzenleuchter, sein Haus. Meine Vorstellung von Ästhetik und sein Leben mittendrin. So schaut es halt aus (das Wohnzimmer und mein Leben)
Daneben steht der Diffuser, der seit Freitag praktisch Tag und Nacht läuft.
Theo ist vor dem Schulbeginn richtig nervös. Die Nerven liegen blank, die Gefühle sind groß und ich merke einfach, wie viel dieser Neustart gerade mit ihm macht.
Den Diffuser habe ich übrigens gekauft, weil ich ja sonst eh nur ungefähr 17 andere habe. Eigentlich für ein Shooting. Jetzt liebe ich das Ding, weil er mit Akku läuft. Ich nehme ihn einfach mit in den Raum, in dem wir gerade sind, und abends kommt er auf seine Ladestation wie eine elektrische Zahnbürste.
Und damit zu meinem derzeitigen Schulanfangs-Hack: Balance + ein Zitrusöl.
Am Morgen läuft bei uns Balance mit Bergamotte oder Citrus Bliss. Diese Mischung mag ich gerade unglaublich gern: erdig, ruhig und trotzdem nicht schwer mit einer Prise Lebenslust und Fröhlichkeit. Für alle genau richtig, wenn morgens ohnehin schon genug Spannung in der Luft liegt.
Wenn Theo mittags heimkommt, kommt Calmer in den Diffuser – das Öl, nicht der Touch aus der Kids Collection. Einmal runterfahren, ankommen, Schule aus dem System schütteln oder tanzen. (hier der Link zu unserem Ritual im Aurea Circle)
Und auch abends ist Calmer gerade ein Traum.
Und zwischendurch? Kids Collection. Gerade rund um den Schulanfang ist einfach so viel im Raum: Vorfreude, Angst, Unsicherheit, Müdigkeit, neue Situationen, neue Anforderungen. Im Aurea Circle habe ich deshalb meine Mini-Alltagshacks für den Schulbeginn gesammelt. Nimm dir davon raus, was zu euch passt. Manche dieser winzigen Dinge sind bei uns echte Gamechanger.
Na und dann sitzt da noch Maxi. Der Fotocrasher.
Der mir den ganzen Tag nicht von der Seite weicht und ziemlich zuverlässig noch mehr Nähe möchte, sobald bei mir eigentlich gar nichts mehr reinpasst.
Je gestresster ich bin, desto mehr will er kuscheln.
Vielleicht ist das Zufall. Für mich ist es inzwischen ein ziemlich guter Reminder:
Manuela, du schaust gerade auf alle. Schau auch auf dich.
Und falls bei dir kein Maxi neben dem Sideboard sitzt und dich daran erinnert, dann übernehme ich das heute.
Vergiss dich selbst nicht.
Es geht nicht darum, den Alltag perfekt zu machen. (Hallo – auf meinem Foto steht ein buntes Kinderhaus zwischen meinem sorgfältig arrangierten Zeug und unten sitzt ein Hund, der offensichtlich beschlossen hat, dass er ebenfalls Teil des Stilllebens ist.)
Es geht um diese minifizikleinen Inseln, die einen Tag ein bisschen leichter machen.
Ein Diffuser, den ich von Zimmer zu Zimmer schleppe. Ein Geruch, bei dem alle ein bisschen runterkommen. Zehn Minuten aufräumen und dabei wie wild Rose Hydrolat sprühen. Ein völlig unnötiger silberner Kerzenleuchter, über den ich mich jedes Mal freue, wenn ich vorbeigehe. Ein Hund, der Kuscheln für dringender hält als meine To-do-Liste.
Ich sage so oft: Ich mach’s mir schön.
Und vielleicht meine ich damit eigentlich etwas anderes.
Denn wenn es sich für mich schön anfühlt, fühlt es sich meistens auch ein kleines bisschen leichter an.
Und manchmal ist genau dieses kleine bisschen alles, was ein Sonntagmorgen – oder ein Schulanfang – gerade braucht.
Genau deshalb liebe ich übrigens meine Öle so sehr.
Nicht, weil sie meinen Alltag in einen anderen verwandeln. Das Kinderhaus steht danach immer noch zwischen meinen schönen Sachen, Theo ist trotzdem nervös, Maxi braucht mich und am Montag läutet wieder der Wecker.
Aber ich kann mitten in all dem etwas tun und fühl mich nicht ausgeliefert.
Einen Tropfen Balance in den Diffuser geben. Calmer holen. Bergamotte riechen. Für einen Moment den Raum verändern – und manchmal auch ein kleines bisschen das Gefühl darin.
Vielleicht ist das überhaupt der Grund, warum sie nach all den Jahren noch immer so selbstverständlich zu unserem Leben gehören.
Sie machen nicht alles leicht. Aber sie machen es mir leichter, es mir schön zu machen.
Hier kommst du zum Werkzeugkoffer für Neuanfänge https://www.aurea-circle.com/neuanfängemitkindern
Von Herzen, Manuela





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